Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Viele chinesische MH370-Fluggäste sind versichert

13.03.2014 – malaysia-airline-logo-150Der Fall mit der verschwundenen Flugmaschine der Malaysia-Airline, in der die meisten Insassen aus China stammen, hat die chinesischen Versicherungsunternehmen schnell auf den Plan gerufen. Jetzt will man Kenntnis gewonnen haben, dass von den 153 chinesischen Passagieren 144 bei mehr als 23 verschiedenen Versicherern in China versichert sind.

Das berichtet die chinesische Zeitung The 21 Century Economics. Versichert sind sie meistens für Reiseunfall. Einige Passagiere stehen auch unter Haftpflichtversicherungsschutz von Reisebüros. Die Pacific Insurance hat einen Reiseveranstalter für die Haftpflicht versichert, der für sechs Kunden den Unglücksflug arrangiert hat. Nach eigener Schätzung muss Pacific Insurance mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Haftpflichtversicherungssumme von umgerechnet 470.000 Euro verkraften. Die China Life hat bekannt gegeben, dass etwa 30 Insassen ihre Kunden sind. Mit insgesamt 38 Personen in der vermissten Maschine hat die Ping An den größten Anteil an den versicherten Passagieren. Die PICC hat ebenfalls zehn Insassen als ihre Versicherten identifiziert. Die Taikang Life mit ihren zwölf Kunden in der Maschine hat wahrscheinlich umgerechnet mehr als 500.000 Euro zu schultern. Die Allianz China soll sechs Fluggäste versichert haben. Einige Versicherer haben ihre Notfallpläne aktiviert. Die China Life und Ping An haben extra eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, bieten auch psychische Betreuung für die Hinterbliebenen an. Die chinesische Versicherungsaufsicht CIRC mahnt einerseits die Versicherer per Rundschreiben, ihren Kunden die notwendigen Serviceleistungen zügig anzubieten, warnt zugleich mit deutlichen Worten, den Fall als medienwirksame Marketingshows zu missbrauchen. (hy)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten