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Versicherungssteuer soll weiter kräftig sprudeln

06.05.2016 – Steuern_Denis_Junker_fotoliaGeht es nach der Frühjahrs-Steuerschätzung können Versicherer auch weiter mit satten Gewinnen rechnen. Denn die Einnahmen aus der Versicherungssteuer sollen bis 2020 auf knapp 13,9 Mrd. Euro (2014: 12 Mrd) steigen. Nur aus der Tabak- und der Energiesteuer und vom Solidaritätszuschlag verspricht sich der Staat mehr Einnahmen.

Bis 2020 verspricht der Schätzerkreis dem Bundesfinanzministerium rund 42,4 Milliarden Euro mehr. Damit lägen die Bundessteuern 2020 insgesamt bei rund 107 Mrd. Euro – im Vergleich zu 2014 ein Plus von sechs Prozent. Die Versicherungssteuer soll dann mit 13,9 Mrd Euro mehr als 15 Prozent über dem Wert von 2014 liegen. Die Experten der Finanzministerien von Bund und Ländern, der Bundesbank, des Statistischen Bundesamtes sowie aus Forschungsinstituten rechnen im Umkehrschluss mit deutlichen Mehreinnahmen aus dem Verkauf von Versicherungen.

Die Energiesteuer soll 2020 bei 40 Mrd. Euro liegen, die Tabaksteuer bei dann starken Rückgängen bei 14,1 Mrd. Euro. Der Solidaritätszuschlag soll bis dahin auf 19,6 Mrd. Euro wachsen. Im Vergleich mit dem Vorjahr konnte nur die Tabaksteuer (plus 5,7 Prozent) und der Solidaritätszuschlag (plus 4,6 Prozent) mehr zulegen als die Versicherungssteuer. Hier springen für das Finanzministerium rund 400 Mio. Euro mehr (plus 4,3 Prozent) heraus. (vwh/ku)

Bildquelle: Denis Junker/ Fotolia

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