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Versicherte beklagen mangelnde Transparenz bei Zusatzbeitrag

12.06.2015 – Medizin_Thorben Wengert_pixelioEtwa 60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten kennt nicht die Höhe des Zusatzbetrages, denn die eigene Krankenkasse verlangt. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 1.000 gesetzlich Versicherten. Ebenso viele gaben an, diesbezüglich nicht ausreichend informiert zu werden.

Allerdings ist etwas mehr als die Hälfte der Versicherten (52 Prozent) nur dann zu einem Anbieterwechsel bereit, wenn die Beiträge bei gleicher Leistung und Service niedriger wären. “Ansonsten bedarf es aber sehr starker Anreize, um Versicherte zu einem Kassenwechsel zu bewegen”, sagt Michael Burkart, Partner und Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma bei PwC. Demnach seien “Leistung, Service und Zusatzbeitrag für die meisten Versicherten die entscheidenden Kriterien, wenn es um die Wahl der richtigen Krankenkasse geht”, so der Experte weiter.

Mehrheitlich positiv bewerten die Befragten auch die elektronische Versicherungskarte. Demnach sehen laut PwC 62 Prozent der Versicherten darin einen klaren Vorteil für den Notfall. Skepsis herrsche hingegen im Hinblick auf die Datensicherheit und den Datenmissbrauch. (vwh/td)

Link: Die vollständige PwC-Studie

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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