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Versicherer scheuen Immobilienkäufe aus Steuergründen

08.04.2015 – kopenhagen_pixelioAusländische Immobilien sind bei deutschen Investoren nach wie vor gefragt. Allerdings scheuen vor allem institutionelle Käufer wie Versicherer, Pensionskassen oder Versorgungswerke noch vor solchen Investitionen zurück, weil sie mit steuerlichen Nachteilen rechnen. Dennoch können diese nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland von ihrer Steuerfreiheit profitieren, sagt Jürgen Bauderer, Partner bei Ernst & Young.

Demnach investieren institutionelle Anleger ihre Immobilien nicht direkt, sondern über Joint-Ventures mit lokalen Asset-Managern oder Investoren. Auch der Erwerb über Immobilienfonds – ob als Single Investor Fund oder gemeinsam mit anderen Investoren – ist laut Experte durchaus üblich. Steuerrechtlich gesehen sind in Deutschland für bestimmte Anleger gewisse Vergünstigungen vorgesehen.

So sind beispielsweise Pensionskassen in Deutschland steuerbefreit, während Lebens- und Krankenversicherungen bestimmte Steuerprivilegien genießen. Von diesen Privilegien können deutsche Investoren laut Bauderer allerdings auch im Ausland profitieren. Dazu zählen u.a. bestimmte Fondvehikel, bei denen der Anleger allerdings darauf achten sollte, dass der ausländische Fiskus dies steuerlich transparent behandelt.

Insgesamt bieten Auslandsimmobilien aus Sicht des Experten gerade für Pensionskassen sowie Lebens- und Krankenversicherungen durchaus Chancen im Hinblick auf Steuerbefreiungen oder geringere Quellensteuern beim Liquiditätstransfer. (vwh/td)

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Bild: Nyhavn in Kopenhagen (Quelle: Astrid Götze-Happe / pixelio.de)

Link: Steuerfreiheit auch im Ausland, in: Versicherungswirtschaft, Heft 4/15. (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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