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Versicherer müssen Rechtschutz bei VW-Klagen übernehmen

11.07.2016 – Die Örag Rechtschutz muss ein Verfahren gegen einen VW-Händler decken, stellt das LG Freiburg aktuell fest. Der von der Örag ins Spiel gebrachte Risikoausschluss greift demnach nicht. Das Gericht sieht in der Klage eines durch den Abgasskandal geschädigten Käufers Erfolgsaussichten, weil sich hier noch keine herrschende Meinung gebildet habe.

Der Rechtschutzversicherer indes wollte gegenüber VWheute keine konkrete Aussage treffen, da die Urteilsbegründung noch nicht vorliege. Allerdings weist man darauf hin, dass das LG Dessau in einem ähnlich gelagerten Fall anders entschieden habe.

Die Kanzlei Stoll & Sauer berät mehr als 20.000 Geschädigte des VW-Skandals und listet zahlreiche Urteile auf, in der sowohl die Örag als auch andere Versicherer entsprechende Klagen zur Deckung annehmen müssen. Rechtsanwalt Ralph Sauer: “Die neuesten Entscheidungen verschiedener Gerichte sind für die VW-Geschädigten sehr erfreulich. Sie zeigen, dass in Deutschland grundsätzlich eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung vorherrscht. VW-Geschädigte sollten sich daher nicht unterkriegen lassen und weiter für ihre Rechte kämpfen. Es ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.” (vwh/ku)

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