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Versicherer berechnen neue Typklassen

07.09.2016 – KFZ Auto - David GorrDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Typklassen für rund 27.000 Pkw-Modelle neu berechnet. Entsprechend hoch eingestuft wurden demnach vor allem viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs. Dazu zählen nach Angaben des Branchenverbandes unter anderem der Tesla Model S, der Mercedes S 63 AMG, der Range Rover 4.4 TD oder der Audi Q7 6.0 TDI.

Vergleichsweise niedrig eingestuft wurden hingegen der Seat Mii 1.0, der Opel Corsa-E 1.4, der Peugeot 108 1.0 oder der Toyota Aygo 1.0, so der GDV weiter. Um die neuen Typklassen zu berechnen, haben die Statistiker des GDV die Schaden- und Unfallbilanzen der einzelnen Modelle für die vergangenen drei Jahre ausgewertet. Automodelle mit wenig Schäden und geringen Reparaturkosten werden demnach in niedrigere Typklassen eingeordnet.

Für die Schäden in der Kaskoversicherung fließen laut GDV die Versicherungsleistungen für Schäden am eigenen Auto nach selbst verschuldeten Unfällen und für Teilkasko-Schäden ein. Dazu zählen unter anderem Autodiebstähle, Glasschäden, Wildunfälle oder Schäden durch Naturereignisse.

“Hier geht es natürlich ganz konkret um mein Auto, weil hier genau geguckt wird: Welche Unfälle baut dieser Fahrzeugtyp und wie teuer sind die? Es gibt eben noch weitere Faktoren. Entscheidend ist, wer fährt das Auto? Wo wird das Auto gefahren? Oder wie alt ist der jüngste Fahrer? Das sind alles Faktoren, die in die Berechnung des Versicherungsbeitrages mit einfließen”, kommentiert Stephan Schweda vom Branchenverband die neue Einteilung der Typenklassen. (vwh/td)

Bildquelle: dg

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