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Vermittlerrichtlinie ist nicht grundsätzlich existenzbedrohend

21.04.2016 – Wirth_AfWDer Versicherungsrechtler Norman Wirth stellt klar, dass die kommende Vermittlerrichtlinie IDD keineswegs grundsätzlich existenzbedrohende Strafen für Vermittler vorsieht. Aktuell kolportierte Zahlen, wonach selbst für kleinste Vergehen oder bei vergessener oder fehlerhafter Kundenerstinformation mindestens 700.000 Euro Strafe vorgesehen sind, seien falsch.

“Die IDD sagt nämlich nicht, dass die Strafe mindestens 700.000 Euro sein soll, sondern maximal mindestens 700.000 Euro”, erklärt Norman Wirth. “Der deutsche Gesetzgeber dürfte also nicht festlegen, dass die Maximalsanktion nur 500.000 Euro betragen soll.” Durch das “maximal mindestens” werde dem jeweiligen nationalen Gesetzgeber lediglich die Möglichkeit gelassen, die Maximalstrafe noch höher als die 700.000 Euro zu setzen. (vwh/ku)

Bild: Norman Wirth, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Vorsitzender des Bundesverbands Finanzdienstleistung. (Quelle: AfW)

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