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VDVM sieht Kostenverdopplung durch Kontrollgesetz

10.10.2014 – Der VDVM fürchtet, dass er wesentliche Serviceleistungen nicht mehr erbringen kann, wenn das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (VAG) nicht klar gefasst wird. Betroffen sind laut VDVM Prämieninkasso, Dokumentierung, die Kleinschadenregulierung und die Zeichnungsvollmachten.

Alle diese, auf den Versicherungsmakler übertragene Serviceleistungen, könne der Versicherer nach derzeitigem Stand des Gesetzesvorhabens ständig ohne Grund überprüfen. Da viele VDVM-Mitglieder mit 100 und mehr Versicheren zusammenarbeiten, könnte eine regelrechte Kostenlawine durch Kontrollen der Assekuranzen auf die Makler zukommen. Von der Kontrolle der Kleinschadenregulierung wären alle Versicherungsmakler betroffen.

„Die Versicherer werden dem neuen Recht Folge leisten müssen. Dafür wird schon der Compliance-Verantwortliche sorgen“, sagte VDVM-Präsident Peter Wesselhoeft vor Journalisten in Hamburg. Daher fordert der er den Gesetzgeber auf, hier für eine Abschwächung zu sorgen. Immerhin sei es ja ausgemachtes Ziel der Regierung, die unabhängige Beratung durch Versicherungsmakler zu stärken. (usk)

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