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VdK fordert “gerechteres Rentensystem”

10.08.2016 – ulrike_mascher_vdkDie Rente gehört aller Voraussicht nach zu den zentralen Themen des Bundestagswahlkampfes 2017. Der Sozialverband VdK Deutschland fordert nach Aussage seiner Präsidentin Ulrike Mascher bereits jetzt, “die politischen Weichen für ein gerechteres Rentensystem zu stellen”. Ihre zentrale Kernforderung: “Die Rente muss zum Leben reichen und darf nicht den Charakter eines Almosens bekommen”.

So verschärfe sich das Problem der Altersarmut aus Sicht des Sozialverbandes weiter. “Daher muss der Gesetzgeber weitere Aufgaben anpacken. Die Realisierung der Forderungen des Sozialverbands VdK nutzt allen, auch den künftigen Generationen von Rentnerinnen und Rentnern”, fordert Mascher. Dazu zählt aus Verbandssicht die Abschaffung der Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten, die vollständige Angleichung der Mütterrenten sowie die Einführung eines Freibetrages für die Bezieher der Grundsicherung.

Gleichzeitig fordert der Verband, dass das Rentenniveau bei 50 Prozent, mindestens aber auf heutigem Niveau stabilisiert wird. Zudem soll die gesetzliche Rentenversicherung laut VdK mit sozialen Ausgleichselementen ausgebaut werden. Dazu zählen nach Ansicht des Sozialverbandes die Rente nach Mindesteinkommen, die Bewertung von Zeiten der Arbeitslosigkeit sowie die Anrechnung der Zeiten für die Kindererziehung oder die Pflege von Familienangehörigen.

Außerdem fordert der Sozialverband, die Rahmenbedingungen für die betriebliche und private Altersvorsorge zu verbessern. Dazu zählt der VdK auch die Ausgestaltung der bAV mit einer paritätischen Arbeitgeberbeteiligung. (vwh/td)

Bild: VdK-Präsidentuin Ulrike Mascher (Quelle: Peter Himsel)

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