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USA verlängern staatliche Terrordeckung

09.01.2015 – 402959_web_R_by_S. Thomas_pixelio.deBereits am Mittwoch hat das Repräsentantenhaus den Terrorism Risk Insurance Act (TRIA) mit überwältigender Mehrheit bis 2020 verlängert. Ein Republikanischer Senator hatte die Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes verzögert.

Mit 416 zu fünf Stimmen hat am Mittwoch das Abgeordnetenhaus der USA den TRIA bis 2020 verlängert. Die nach dem Anschlag auf das World Trade Center geschaffene halbstaatliche Terrordeckung war Ende 2014 ausgelaufen. Der Republikanische Senator Tom Coburn (Oklahoma) hatte eine frühere Verabschiedung verhindert, weil er gegen einen Nebenpassus des Gesetzes ist. Demnach soll ein Zentralregister für Vermittler in den USA geschaffen werden. Coburn wollte den Bundesstaaten ein Vetorecht lassen. Dafür wurde er auch von anderen Republikanern kritisiert. Ende des Jahres ist Coburn aus Altersgründen aus dem Senat ausgeschieden. Deshalb beschäftigte sich der Senat erst gestern mit dem Gesetz. Das Ergebnis war zu Redaktionsschluss noch offen.

„Wir haben den Angriff in Paris heute erlebt“, sagte der Republikaner Pete King am Mittwoch im Abgeordnetenhaus. „Es wird deutlich, was passieren kann durch einen Terroranschlag, dass er jederzeit geschehen kann und warum es wichtig ist, TRIA zu verlängern.“ Die Schwelle, ab welcher der Staat für Terrordeckungen einspringt, wird in dem Gesetz von 100 Mio. US-Dollar auf 200 Mio. erhöht. Vertreter der US-Versicherer begrüßen einhellig die Verlängerung von TRIA. (ba)

Bild: Gedenkstätte Ground Zero (Quelle: S. Thomas  / pixelio.de)

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