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US-Arbeitgeber wollen mit virtuellen Arztbesuchen sparen

13.08.2014 – Arztbesuch_Philipp_Flury_PixelioDie Fortschritte in der Telemedizin könnten zu Einsparungen von sechs Milliarden US-Dollar pro Jahr führen. Dieses Potenzial hat Towers Watson für die US-Wirtschaft ermittelt – wenn sämtliche technologischen Möglichkeiten ausgenutzt würden.

Wenn die Angestellten – wo es möglich ist – beispielsweise auf den direkten Kontakt mit ihrem Arzt oder Therapeuten verzichten würden, könnten, laut Studie, immense Kosten eingespart werden. 37 Prozent der befragten Unternehmer erklärten, das sie ihren Mitarbeitern bereits im nächsten Jahr derartige Angebote unterbreiten wollen. Vor allen Dingen Vorsorgegespräche oder Therapeutenbesuche könnten durch Telemedizin ersetzt werden.

22 Prozent der befragten amerikanischen Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern bieten derartige Programme an. Erste amerikanische Versicherer fördern laut Nachrichtenportal BusinessWire derartige Programme, die einen persönlichen Kontakt zum Gesundheitssektor nur im Notfall notwendig machen sollen. Aktuell nutzen lediglich zehn Prozent das Angebot, wie Untersuchungen bei Unternehmen mit Telemedizin-Programmen ergeben haben.

Der Towers-Watson Experte Allan Khoury ist sich dennoch sicher: “Telemedizin ist lediglich ein Baustein im Rahmen künftiger Errungenschaften wie Video, Apps, Kiosks, Virtuellen Visiten, mobilen Untersuchungsgeräten.” (vwh)

Foto: Den echten Arzt sollen US-Arbeitnehmer – um Kosten einzusparen – vornehmlich im Notfall besuchen. (Quelle: Philipp Flury/ pixelio)

Link: Towers Watson – Current Telemedicine Technology Could Mean Big Savings

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