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Untersuchung des Finanzmarktwächters “irreführend”

11.12.2015 – SchwarkGDV-Geschäftsführer Peter Schwark kritisiert eine aktuelle Untersuchung des Finanzmarktwächters als irreführend. Für deren Kernaussage, dass 95 Prozent der Angebote von Banken und Finanzvertrieben “nicht zum Bedarf der Verbraucher passen”, gebe es keine Grundlage.

“Es liegt auf der Hand, dass in einer Marktwirtschaft mit einer Vielzahl an Anbietern zwar alle Verbraucher passgenaue und damit bedarfsgerechte Produkte bekommen können, jedoch nie gleichzeitig auch alle das ‘beste”, das heißt das jeweils billigste, flexibelste, sicherste oder rentierlichste Produkt erwerben. Bei vielen Produkten steht das auch erst im Nachhinein fest. Zudem sind bei den einzelnen Angeboten auch die Unterschiede der in der Studie nicht abgebildeten Produkteigenschaften oder der Servicequalität zu groß”, sagt Peter Schwark.

Nur durch diesen methodisch fragwürdigen Ansatz sei auch der unrealistisch hohe Prozentsatz vermeintlicher Falschberatungen zu erklären: “Mit dem gleichen methodischen Ansatz könnte man den Tankstellenpächtern vorwerfen, 95 Prozent der Autofahrer würden nicht ‘bedarfsgerecht’ tanken, weil sie nicht die jeweils billigste Tankstelle gewählt hätten”, kritisiert Schwark. (vwh/ku)

Bild: GDV-Geschäftsführer Peter Schwark (Quelle: GDV)

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