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Unsicherheit bei Sparern wächst

05.07.2016 – Sparen_Claudia Hautumm_pixelioBei den deutschen Sparern verlieren Konsum, Altersvorsorge und Kapitalanlage zunehmend an Bedeutung. Nur das Thema Wohneigentum steht in der Gunst weiterhin ganz oben, konstatiert der Verband der Privaten Bausparkassen in seiner Sommerumfrage 2016 unter 2.000 Bundesbürgern über 14 Jahren.

Demnach verlor das Sparziel “Konsum/Langfristige Anschaffungen” gegenüber der Frühjahrsumfrage um fünf Prozentpunkte auf aktuell 56 Prozent. Auf den gleichen Wert kommt das Sparziel “Altersvorsorge”, einem Minus von drei Prozentpunkten. Unverändert auf Platz drei der Rangliste liegt das “Wohneigentum” mit 44 Prozent – einem Prozentpunkt mehr als im Frühjahr.

Einen Rückgang um zwei Prozentpunkte verzeichnete laut Umfrage das Sparziel “Kapitalanlage”, mit aktuell nur noch 26 Prozent. Dafür stieg das Sparziel “Notgroschen/Reserve” um zwei Prozentpunkte auf sieben Prozent. Dies entspricht dem höchsten Wert, der jemals seit Beginn der Umfragereihe im Jahr 1997 gemessen wurde. Gleichzeitig verzeichnete “Ausbildung der Kinder” einen Rückgang um einen Prozentpunkt auf derzeit vier Prozent.

“Die Unsicherheit der Sparer wächst deutlich”, kommentierte Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, die aktuellen Ergebnisse. “Einen gleichzeitigen Rückgang sowohl bei Sparzielen ‘Konsum/Langfristige Anschaffungen’, ‘Altersvorsorge’ und ‘Kapitalanlage’ hat es zuletzt kurz nach dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 gegeben.” (vwh/td)

Bildquelle: Claudia Hautumm / pixelio.de

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