Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Unfallforscher plädieren für Notbremse mit Radlerkennung

30.09.2015 – Rad_Guenter Havlena_pixelioDer Anteil der Radfahrer an allen Verkehrstoten ist in den vergangenen zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen. Bei mehr als einem Drittel der getöteten Radfahrer und bei fast der Hälfte der schwerverletzten Radfahrer war der Unfallgegner ein Auto, stellen die Unfallforscher der Versicherer UDV in einer aktuellen Studie fest.

Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, kritisiert in diesem Zusammenhang, dass Radfahrerschutz bisher bei der Pkw-Konstruktion kaum beachtet worden sei. “Der Notbremsassistent mit Radfahrererkennung ist das Mittel der Wahl”, so die Folgerung. “Seine Weiterentwicklung und Serieneinführung müssen beschleunigt werden.”

Denn eine Reduktion der Aufprallgeschwindigkeit um 20 Stundenkilometer, würde das Kopfverletzungsrisiko bei Erwachsenen und Kindern am stärksten reduzieren – und das für alle Fahrzeugfronten. (vwh/ku)

Bildquelle: Günter Havlena / pixelio.de

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten