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Umfassende Weiterbildung für Experten auf dem 2. DAV-Versicherungsrechtstag

29.09.2014 – dav_versr_logoEtwas verwirrend steht im Untertitel des 2. DAV-Versicherungsrechtstags „19. Symposium“. Gegenüber Versicherungswirtschaft heute erklärte Monika Maria Risch, Rechtsanwältin aus Berlin und Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltsverein (DAV), dies damit, dass die Veranstaltung ursprünglich als sechsstündiges Symposium, verteilt auf zwei Tage, konzipiert gewesen sei. Dabei hätten wissenschaftliche Beiträge die Inhalte bestimmt.

Um den Anwälten die Möglichkeit zu bieten, mit dem Besuch der der Veranstaltung ihre zehnstündige Fortbildungspflicht zu erfüllen, habe man sich dazu entschlossen, das Spektrum um nicht-juristische Themen zu ergänzen, wie beispielsweise den Vortag von Johannes Lörper (siehe DOSSIER) über neue Produktmodelle in der Lebensversicherung oder den Umgang mit psychischen Erkrankungen (siehe hierzu die Berichterstattung von VWheute: Ohne Diagnoseschlüssel keine Frühverrentung bei psychischen Erkrankungen). 2013 hieß die damals 18. Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht erstmals „DAV-Versicherungsrechtstag“ und fand in Düsseldorf statt.

Die 91 Teilnehmer waren auch in diesem Jahr vorwiegend Anwälte, Richter und Wissenschaftler von juristischen Fakultäten, aber auch einige Mitarbeiter von Versicherungen nutzten die Gelegenheit, ihr juristisches Fachwissen aufzufrischen, beispielsweise mit einem fast 90-minütigen Vortrag von Professor Koch von der Universität Hamburg über die Auslegung der AVB oder aktuellen Rück- und Ausblicken zur Versicherungsrechtsprechung des IV. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs durch BGH-Richter Roland Wendt.

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich dabei weder als Lobby der Assekuranz noch der Verbraucher, betont Risch – ihr Anliegen ist es ausschließlich, die notwendige Fortbildung der Anwälte im Bereich des Versicherungsrechts zu unterstützen. Dabei greife man gerne auf die Expertise des wissenschaftlichen Beirats zurück, in dem neben hochrangigen Juristen auch GDV-Geschäftsführer Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth – der ebenfalls Jurist ist – sitzt. (sgk)

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