Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

UDV: Pedelecs sind kein Sicherheitsrisiko

23.06.2015 – siegfried_brockmann_gdvElektronisch unterstützte Fahrräder sind laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) “grundsätzlich nicht gefährlicher” als herkömmliche Fahrräder. Demnach seien die Nutzer der sogenannten Pedelecs mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 Stundenkilometern nur geringfügig schneller als Radfahrer. Riskantere Situationen seien im Alltag allerdings nicht zu beobachten.

Deutlich schneller seien hingegen die sogenannten S-Pedelecs mit einer Tretunterstützung von maximal 45 Stundenkilometern unterwegs. Aber auch hier gebe es laut einer aktuellen Studie der Unfallforscher keine vermehrten kritischen Verkehrssituationen. Auffällig sei hingegen, dass die Pedelec-Unfälle mit Verletzten oder Toten überdurchschnittlich außerhalb von Ortschaften passieren.

“Nicht das Pedelec ist das Problem, sondern die derzeit überwiegende Nutzergruppe”, sagt UDV-Leiter Siegfried Brockmann. “Viele Senioren freuen sich über neu gewonnene Mobilität, haben dann aber Schwierigkeiten mit dem Handling des Pedelecs. Hier sind die Händler in einer besonderen Verantwortung, bei der Auswahl des optimalen Geräts sachkundig zu beraten und die Pedelec-Fahrer ausführlich einzuweisen”, betont der Unfallforscher. (vwh/td)

Bild: Siegfried Brockmann (Quelle: GDV)

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten