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Studie: Institutionelle Investoren legen weiter konservativ an

25.07.2014 – Towers-WatsonDie Reaktionen von institutionellen Anlegern auf das Niedrigzinsumfeld beschränken sich auf graduelle Anpassungen in einzelnen Asset-Klassen. Deutsche Pensionseinrichtungen lassen Investment-
Potenziale ungenutzt. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Towers Watson-Studie.

Deutsche Pensionseinrichtungen nehmen das anhaltende Niedrigzinsumfeld als neuen Normalzustand wahr. Angesichts der aktuellen Kapitalmarktsituation haben sie ihre Risikowahrnehmung und Anlagestrategie angepasst. Dennoch bleiben institutionelle Investoren aus Deutschland einer konservativen Anlagestrategie verhaftet und nutzen nicht die bestehenden Potenziale zur Diversifizierung ihres Portfolios. Das zeigt die Towers Watson-Studie „Pension Risk Management und Anlage von Pensionsvermögen 2014“.

Insgesamt verschieben sich die Gewichte in den Portfolios nur wenig: Deutsche Anleger im Pensionsbereich setzen nach wie vor auf einen hohen Anteil von Anleihen (durchschnittlich 59 Prozent) und Aktien (27 Prozent). Alternative Investments machen etwa zehn Prozent des Portfolios aus. Deutsche Pensionspläne sind somit immer noch deutlich konservativer ausgerichtet als ihre angelsächsischen Pendants, die deutlich stärker in renditeorientierte Anlageklassen anlegen. “Die Struktur der Gesamtportfolios hat sich aber kaum verändert“, stellt Nigel Cresswell, Leiter Investment Consulting bei Towers Watson, fest. „Dabei bergen die ungenutzten Möglichkeiten zur Diversifizierung großes Potenzial zur Verbesserung der Rendite bei einer gleichzeitig gesteigerten Robustheit des Portfolios.“

Nach einer Analyse durch Towers Watson ergibt sich eine durchschnittliche Erwartungsrendite von jährlich 3,9 Prozent über die nächsten zehn Jahre, aufbauend auf der Asset-Allokationen der befragten Unternehmen.

Alternative Anlageklassen werden laut Pressemitteilung lediglich als komplementäre Asset-Klassen gesehen. Als Ergänzung zum Gesamtportfolio werden einfach implementierbare Anlageklassen wie Immobilien, Private-Equity-Dachfonds oder Commodities in Betracht gezogen. Besonders in diesem Teil des Portfolios erwartet Towers Watson in Zukunft hier eine breitere Akzeptanz. (vwh)

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