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Tibet will Katastrophen-Versicherung einführen

27.10.2015 – potala-oalast_lhasa_pixelioDie Region Tibet will eine Katastrophen-Versicherung einführen. Nach einem Bericht des China Radio International.CRI habe die chinesische Versicherungsaufsicht ihre Unterstützung für ein entsprechendes Pilotprojekt zugesagt. Allerdings arbeite man derzeit noch an den Details, wird Wang Jianhong, stellvertretender Direktor des tibetischen Amts der chinesischen Versicherungsaufsicht, zitiert.

Demnach soll die neue Versicherung in das Sozialsystem Tibets aufgenommen werden und gleichzeitig den “speziellen Gegebenheiten auf dem Dach der Welt” angepasst werden, so Xiang Junbo, ehemaliger Leiter der Regulierungskommission. “Ein System für Katastrophenversicherung in Tibet zu etablieren, ist wichtig und dringend. Untersuchungen haben ergeben, dass 82 Prozent der Befragten die Etablierung eines solchen Systems in unserem Land befürworten”, wird Xiang zitiert.

So betrug der direkte wirtschaftliche Verlust des Erdbebens in Wenchuan im Jahr 2008 laut Bericht rund 850 Bio. Yuan. Davon hätten die Versicherer lediglich zwei Mio. Yuan erstattet, so Yuiang weiter. Dies entspreche lediglich 0,2 Prozent des Gesamtschadens.

Daneben hat Indonesien die Gründung einer eigenen Rückversicherungsgesellschaft angekündigt. Demnach habe Staatspräsident Joko Widodo bereits am 7. Oktober 2015 eine entsprechende Verordnung zur Gründung der Indonesian Re unterzeichnet. Diese soll aus dem Zusammenschluss der staatlichen PT Asei Reasuransi Indonesia (Persero) and PT Reasuransi Umum Indonesia (Persero) entstehen, berichtet die Asia Insurance Review. Dem neuen Rückversicherer sollen zudem mit der PT Asuransi Asei Indonesia and PT Reasuransi Internasional Indonesia zwei Tochtergesellschaften gehören. (vwh/td)

Bildquelle: M. Helmich / pixelio.de

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