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Teure Gegenstände gehören nicht in den Kellerverschlag

12.08.2013 – vers-recht-23Das Belassen hochwertiger Gebrauchsgegenstände in einem Kellerverschlag, in diesem Fall eine teure Taucherausrüstung, ist grob fahrlässig und rechtfertigt eine Leistungsminderung um 50 Prozent.

Im vorliegenden Fall hatte der Versicherungsnehmer (VN) seine hochwertige und umfangreiche Taucherausrüstung in einem, mit einem Vorhängeschloß gesicherten, Kellerverschlag aufbewahrt. Nach einigen Tagen wurde der Diebstahl entdeckt, der Polizei und Versicherung gemeldet.

Vorprozessual zahlte die Versicherung, ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), insgesamt 5.000 Euro der vom VN geforderten knapp 14.000 Euro. Der VN/Kläger meinte jedoch, Anspruch auf ungeminderte Zahlung des restlichen Schadenbetrags zu haben. Die Klage vor dem Landgericht Berlin hatte nur teilweise Erfolg. Einzelheiten zur Entscheidung und den Urteilsgründen im aktuellen VersR-Heft.

LG Berlin, Urteil vom 05.12.2012 (23 O 438/11)

Foto: Urteile, Entscheidungen und Ratgeber in einem: Das Fachmagazin VersR (Quelle: vvw)

Link: VersR, aktuelle Ausgabe (Nr. 23/2013) vom 05.08.2013

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