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Systemrelevanz mit Konkretisierungsbedarf

07.08.2013 – bafinIn der aktuellen August-Ausgabe des Bafin-Journals äußerten sich Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret und Felix Hufeld, Exekutivdirektor für Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Regulatorik bei der Einstufung von Versicherern als systemrelevante Unternehmen.

Nach den Worten von Dombret sei “noch ein gehöriges Stück Wegstrecke” zu bewältigen, um eine einheitliche Grundlage für Kapitalzuschläge zu schaffen. Bundesbank und Bafin arbeiten seit der Verabschiedung des Finanzstabilitätsgesetzes auch in der Finanzaufsicht zusammen. Dabei liegt die Aufsicht über einzelne Versicherer, Versicherungsgruppen und Pensionsgruppen allein bei der Bafin. Die Bundesbank liefert “die volkswirtschaftliche und makroproduzentielle Expertise”, so Hufeld, die in vielfältiger Weise hilfreich sein kann. Er erwähnte in diesem Zusammenhang das Thema Niedrigzinspolitik. “Die Bundesbank analysiert die Informationen, die wir ihr zur Verfügung stellen und wertet sie aus.” Die Ergebnisse könnten dann für die Aufsicht der Bafin nutzbar gemacht werden.

Hufeld betonte, dass für die Einstufung als systemrelevante Unternehmen nicht nur Banken in Frage kommen, sondern auch Versicherer, und nannte dazu wichtige Kriterien. “Maßgeblich für die Systemrelevanz eines Versicherers sind vor allem seine Vernetzung im Finanzsystem und der Umfang seines nichttraditionellen beziehungsweise Nichtversicherungsgeschäftes.” Dass auf der Liste der systemrelevanten Versicherer bislang kein Rückversicherer auftaucht, hieße übrigens nicht, “dass diese Unternehmen nicht als systemrelevant angesehen werden. Die Entscheidung darüber falle im kommenden Jahr.

Foto: BaFin konkretisiert Systemrelevanz

Link: Mehr in der August-Ausgabe des Bafin-Journals

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