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Syndikus: Austausch mit der Wirtschaft wiederbeleben

27.10.2015 – Froehlich_UV_NordDer Gesetzesentwurf zur Befreiungsmöglichkeit von der Rentenversicherungspflicht für Syndikus statuiert ein praxisfernes Berufsbild, ist Michael Thomas Fröhlich, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, überzeugt. “Das ist aufgrund der Bedeutung von Syndikusanwälten für die Wirtschaft nicht hinnehmbar.”

“Der Gesetzesentwurf geht von einem unzutreffenden Haftungsregime aus”, sagt UV-Nord Geschäftsführer Michael Thomas Fröhlich. In der aktuellen Ausgabe von Vis-à-vis fordert er vom Gesetzgeber eine Klarstellung.

“Wir gehen davon aus, dass die Grundsätze der eingeschränkten Arbeitnehmerhaftung auch für den Syndikusrechtsanwalt gelten.” Eine Pflicht zur Berufshaftpflicht hält er für systemfremd und unnötig.

Um den personellen Austausch zwischen Kanzleien und Wirtschaft lebendig zu halten und auch innerhalb der Gruppe der Syndizi Tätigkeits- und Ortswechsel auch über die Altersgrenze von 45 Jahren zu ermöglichen, müsse auch zukünftig eine freiwillige Mitgliedschaft im Versorgungswerk als Befreiungsvoraussetzung genügen.

Sein Befund: Der Austausch mit Kanzleien ist “seit April 2014 nahezu zum Erliegen gekommen. Darunter leidet die Qualität der Rechtsberatung in Unternehmen.” (vwh/ku)

Bild: UV-Nord Hauptgeschäftsführer Michael Thomas Fröhlich (Quelle: Unternehmerverbände.de)

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