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SVV lehnt Erbschaftssteuer-Initiative ab

28.05.2015 – fahne-schweiz-150In der Schweiz will eine Initiative die derzeit geltende Erbschaftssteuer reformieren. Nach deren Plänen sollen Privatvermögen ab zwei Mio. Franken künftig zu 20 Prozent besteuert werden, Firmenvermögen jedoch erst ab 50 Mio. zu fünf Prozent. Der Schweizer Versicherungsverband (SVV) lehnt diese Pläne jedoch ab.

Würden diese Pläne umgesetzt, würden die Schweizer Familienunternehmen belastet, weil das Familienvermögen oftmals im Betrieb investiert werde und dadurch die nötigen Mittel für die Bezahlung der Steuer fehlten, befürchtet der SVV. Mit der geplanten Regelung würde zudem die Nachfolgeregelung in den Betrieben erschwert und damit der Fortbestand der Unternehmen mit ihren Arbeitsplatz gefährdet, befürchtet der SVV weiter.

Zudem sei die Initiative nicht geeignet, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) zu stärken. Während die Initianten insgesamt Steuererträge von rund drei Mrd. Franken pro Jahr prognostizierten, werde die absehbare Finanzierungslücke der AHV jedoch auf rund acht Mrd. Franken jährlich geschätzt. Die Probleme der AHV – wie steigende Lebenserwartung, weniger Erwerbstätige im Verhältnis zur Anzahl der Rentner – werden nach Ansicht des SVV damit nicht gelöst. (vwh/td)

Bildquelle: ak

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