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Strenge Regeln für Feuerversicherungen

03.07.2013 – feuer098 Verlangen gesetzliche Regelungen die obligatorische Installation von Rauchmeldern in Neubauten, wie z.B. in NRW oder Hamburg, darf die Versicherung im Schadenfall Leistungen kürzen, wenn keine Rauchmelder installiert wurden.

Im vorliegenden Fall klagte ein Wohnungsbesitzer aus einer größeren Eigentümergemeinschaft gegen den Einbau des Melders und klagte bis vor den Bundesgerichtshof. Der Kläger hielt den Beschluss der Eigentümerversammlung zum Einbau der Rauchmelder für einen unzulässigen Eingriff in seine Eigentumsrechte. Doch das Gericht urteilte nun (VZR 238/11), dass der Beschluss formal zulässig ist und Eigentümer, die einer solchen Pflicht nicht nachkommen sogar ihren Versicherungsschutz riskieren.

Um Leistungskürzungen in der Feuerversicherung geht es auch in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft (Heft Nr.13/1.Juli 2013). Mängel in elektrischen Anlagen als Ursache von Bränden treten im Vergleich zu anderen Schadenursachen häufig auf. Um der Gefahr eines Schadens entgegenzuwirken gelten in den Verträgen entsprechende Sicherheitsvorschriften. Demnach müssen elektrische Licht- und Kraft-Anlagen im Bereich der Niederspannung bis 1000 Volt jährlich überprüft werden. Andernfalls drohen Leistungskürzungen.

Links: Ohne Rauchmelder kein Geld, Versicherungswirtschaft Heft Nr.13/1.Juli 2013

Foto: VdS

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