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Standpauke für die internationale Staatengemeinschaft

09.10.2015 – Ob ökonomische Probleme in den Schwellenländern, Umbruch in China oder die aktuelle Wirtschaftskrise – das Themenfeld ist zum Auftakt der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in der peruanischen Hauptstadt Lima breit gefächert. IWF-Chefin Christine Lagarde fand in ihrer Auftaktrede jedoch deutliche Worte: “Kein Land kann allein gehen”, so ihre Botschaft.

Vor allem im Hinblick auf die Flüchtlingskrise und der Umbrüche in der Weltwirtschaft forderte die IWF-Chefin ein gemeinsames Vorgehen der Staatengemeinschaft, berichtet der Nachrichtensender N-TV. Zwar wolle sie “keine Schwarzmalerei betreiben”, dennoch fänden mehrere Übergangs-Prozesse gleichzeitig statt, wird Lagarde zitiert. Dazu zählte sie unter anderem den Wandel Chinas zu einem neuen Wachstumsmodell, die Normalisierung der US-Geldpolitik und die Entwicklung der Rohstoffpreise.

“Diese Übergänge müssen gemanagt werden, und sie können gemanagt werden”, so ihre Mahnung. Gefordert sei hier jedoch ein entsprechender Politik-Mix. Besonders ins Gewissen sprach sie den Staaten jedoch beim Klimawandel. Auf einer Podiumsdiskussion sprach sich die IWF-Chefin laut N-TV für eine Abkehr von Subventionen für fossile Brennstoffe und die Notwendigkeit von Verbrauchssteuern für Kohlenstoffemissionen aus. (vwh/td)

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