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Späterer Renteneintritt für Mehrheit keine Überraschung

18.09.2014 – Rund ein Drittel (32 Prozent) der jüngeren Deutschen im Alter von 18 bis 24 Jahren geht davon aus, auch ab einem Alter von 68 oder mehr noch weiter arbeiten zu müssen. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung erwarten dies lediglich 14 Prozent. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der repräsentativen Studie des Direktversicherers Hannoversche, die von dem internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov durchgeführt wurde.

Allgemein liegt bei den Deutschen zwischen dem gewünschten und dem realistischen Renteneintrittsalter eine tiefe Kluft: Die Mehrheit (53 Prozent) der Bundesbürger wünscht sich vor dem 60. Lebensjahr in Rente zu gehen, aber nur rund jeder Fünfte (22 Prozent) hält dies auch für realistisch. Die größte Gruppe der Befragten (44 Prozent) hält einen Renteneintritt bis 65 Jahre für realistisch, jeder Fünfte bis 67 und 14 Prozent nach 68. Je jünger die Befragten sind, desto höher schätzen sie die Wahrscheinlichkeit ein, noch bis ins hohe Alter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu müssen.

Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov: „Viele junge Menschen sind sich sehr bewusst, dass sie später in Rente gehen werden als ihre Eltern. Erstaunlich dabei ist, dass lediglich jeder Achte von ihnen keine oder nur sehr geringe Angst hat, zu wenig Rente zur Verfügung zu haben. Die fehlende Beschäftigung mit der Altersvorsorge führt zu Unkenntnis und leider in zu vielen Fällen zu einer dramatischen Unterschätzung des Handlungsbedarfs.“ (vwh)

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