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Sozialversicherung erwirtschaftet Milliardenüberschuss

20.04.2015 – Die Sozialversicherung in Deutschland hat im Jahr 2014 einen kassenmäßigen Überschuss von drei Mrd. Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 1,7 Mrd. Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Dabei stiegen die Einnahmen im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 556,1 Mrd. Euro. Die Ausgaben stiegen ebenfalls um 3,6 Prozent auf 553,1 Mrd. Euro.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stiegen die Einnahmen der allgemeinen Rentenversicherung um 3,4 Prozent auf 269,1 Mrd. Euro. Diese beruhen zu zwei Dritteln aus Beitragseinnahmen, die ebenfalls um 3,9 Prozent auf 189,1 Mrd. Euro stiegen. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben 2014 um 3,0 Prozent auf 265,8 Mrd. Euro.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beliefen sich die Einnahmen einschließlich Gesundheitsfonds auf 205,3 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ausgaben stiegen ebenfalls um 5,6 Prozent auf 207,8 Mrd. Euro. Damit wies die GKV ein Finanzierungsdefizit von 2,4 Mrd. Euro auf.

Die Einnahmen der Bundesagentur für Arbeit beliefen sich einschließlich deren Versorgungsfondsauf 34,4 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig verringerten sich die Ausgaben um 1,2 Prozent auf 32,8 Mrd. Euro. In der sozialen Pflegeversicherung summierten sich die Einnahmen nach Destatis-Angaben auf 25,9 Mrd. Euro, was einem Plus von 3,8 Prozent entspricht. Die Ausgaben stiegen um 4,6 Prozent auf 25,5 Mrd. Euro. (vwh/td)

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