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Sozialverband mit vehementer Kritik an Rentenpolitik

08.08.2013 – RentenpolitikDie Renten dürfen nach Meinung des Sozialverbandes SoVD nicht weiter an Kaufkraft verlieren. Das äußerste jetzt Verbandspräsident Adolf Bauer auf einer Pressekonferenz zu diesem Thema in Berlin.

Fast zehn Jahre nach der Rentenreform 2004 müssten die damals erklärten Ziele auf den Prüfstand gestellt werden. Die Menschen, so Bauer, müssten “nach einem erfüllten Erwerbsleben wieder auf eine gesetzliche Rente vertrauen können, die den Lebensstandard im Alter auch ohne zusätzliche Leistungen der betrieblichen und privaten Altersvorsorge absichert und damit gleichzeitig einen ergänzenden Bezug von bedarfsorientierten Grundsicherungsleistungen entbehrlich macht”. Um dies zu erreichen fordert der Sozialverband eine Anhebung des Rentenniveaus. Gleichzeitig spricht sich der SoVD dafür aus, die “Sozialabgabenfreiheit der Entgeltumwandlung abzuschaffen” Die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge dürfe “nicht auf Kosten der Rentenversicherung erfolgen”. Auch müsse die Beitragsparität in der Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner wieder hergestellt werden. Die Rentner zahlten in der Krankenversicherung einen zusätzlichen Beitragsanteil von 0,9 Prozent und in der Pflegeversicherung sogar den vollen Beitrag selbst. Überdies fordert der Sozialverband, “durch freiwillige Zusatzbeiträge eine ergänzende Altersvorsorge aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben”.

Foto: Sozialverband SoVD fordert höhere Renten (Quelle: vvw)

Link: Pressestatement von SoVD-Präsident Alfred Bauer

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