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Solvency II ist für Versicherer größte aufsichtsrechtliche Hürde

25.07.2013 – mann-laptopFür neun von zehn Versicherungsunternehmen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika sind die Vorbereitungen zur Umsetzung des Aufsichtssystems Solvency II mit “Herausforderungen” verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Analyseunternehmens Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag der State Street Corporation, einem weltweit führenden Spezialisten bei Dienstleistungen für institutionelle Investoren.

Fast die Hälfte der europäischen Versicherer geben an, im Hinblick auf Solvency II “sehr proaktiv” zu handeln. Die Umfrage richtete sich an 300 Führungskräfte von Versicherungsunternehmen und befasste sich mit der Frage, wie die Unternehmen generell mit neuen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen umgehen. 83 Prozent der Befragten sehen die stete Anpassung an neue aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen in der Versicherungsbranche für „herausfordernd“. Lediglich 17 Prozent haben damit keine Schwierigkeiten. 80 Prozent der Befragten betrachten die Einhaltung der Vorgaben des US-Steuergesetzes FATCA als eine Hürde. Bei internen Richtlinien und Prozessen (Compliance) die geforderte Transparenz sicherzustellen, ist für drei Viertel der Befragten mit “gewissen Schwierigkeiten” verbunden.

Sven Kaspar, bei State Street für Regulierungsfragen innerhalb der EMEA-Region (West- und Osteuropa, Naher Osten, Afrika) verantwortlich, sieht in dem zunehmend komplexeren und anspruchsvolleren aufsichtsrechtlichem Umfeld “einen starken Einfluss auf das operative Geschäft und die Kundenansprache” von Versicherern. Ähnlich herausfordernd wie Solvency II sind seiner Einschätzung nach “offenbar auch das US-Steuergesetz FATCA aufgrund der strengeren Daten- und Berichterstattungsanforderungen und die Finanztransaktionssteuer”.

Foto: Solvency II bereitet Versicherern Kopfschmerzen (Quelle: Archiv/vvw)

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