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Solvency II: Eiopa-Chef plädiert für sanfte Übergänge

02.06.2015 – Bernardino, EiopaDie Geldschwemme der EZB erhöht kurzfristig den Druck auf Versicherer, fürchtet die Europäische Versicherungsaufsicht Eiopa. Der Anlagenotstand mache institutionelle Anleger anfällig für geopolitische Risiken. Damit Versicherer die “ernsten Herausforderungen” meistern, kommt es laut Eiopa-Chef Gabriel Bernardino darauf an, die “Übergangsregelungen zu nutzen für einen weichen Übergang zu Solvency II.”

“Damit können harte Brüche vermieden werden”, erklärte Gabriel Bernardino im aktuellen Stabilitätsbericht der Eiopa. “So können Versicherer die notwendigen Schritte zur Restrukturierung ihres Geschäftes vornehmen.”

Langfristig, so die aktuelle Analyse, werde die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank Wirtschaftswachstum bringen und damit auch die Marktbedingungen für Versicherer und Pensionsfonds verbessern.

Kurzfristig erhöhe sich der Druck aber weiter. Die Finanzaufsicht sieht hier gar die Gefahr eines “Double-Hit”-Szenarios angesichts potenzieller geopolitischer Schäden. Im Rückversicherungsmarkt führe die Entwicklung sogar zu weiterer Konsolidierung. (vwh/ku)

Bild: Eiopa-Chef Gabriel Bernardino (Quelle: Eiopa)

Link: Eiopa Financial Stability Report May 2015

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