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Solvency II: Eigenkapitalanforderungen senken mit Wandelanleihen

23.03.2016 – Assetmanager von Versicherern sollten mit Blick auf Solvency II Wandelanleihen im Blick behalten. Davon ist Andy Gehrig, Leister des Risk Managements bei Fisch Asset Management überzeugt. Im Vergleich zu Aktieninvestments ist für ein Wandelanleihenportfolio nur die Hälfte der Eigenkapitalanforderung erforderlich.

Gerade auch zur Überwindung der Durationslücke sieht Andy Gehrig die Wandelanleihe bestens geeignet. “Im Falle einer Lebensversicherung mit einer hohen Duration auf den Verbindlichkeiten ist damit in der Kombination eine wesentlich tiefere Kapitalanforderung notwendig”, schreibt er in der Börsen-Zeitung. Mit keiner anderen Anlageklasse sei eine vergleichbare Optimierung zu erreichen.

Zwar berücksichtige das Solvency-II-Standardmodell den Risikofaktor der Volatilität nicht. Größere Versicherer würden diese aber durchaus in ihrem Portfolio zur Bewertung heranziehen. Hier sei die Wandelanleihe “das ideale und fast einzige Anlageinstrument, um das Volatilitätsexposure der Verbindlichkeiten auszugleichen”, erklärt Gehrig. “Last but not least sind Wandelanleihen nicht nur aus regulatorischer Sicht interessant, sondern auch aus Perfomancegründen.”

Wandelanleihen – convertible bonds – kombinieren die Sicherheit von Anleihen und das Renditepotenzial von Aktien. (vwh/ku)

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