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Söder: “Versicherer machen weniger Ärger als Banken”

23.10.2015 – soeder_NBVT_150_KasparIn seiner Eröffnungsrede zum Auftakt des 10. Nordbayerischen Versicherungstages sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder mit Blick auf die Bayerische Landesbank: “Versicherer machen weniger Ärger als Banken.” Auf die Frage, wie die Politik die Versicherungswirtschaft beim Querschnitts-Thema Digitalisierung flankierend unterstützen könnte, verwies der Politiker auf ein ganzes Maßnahmenpaket der Bayerischen Staatsregierung.

Dazu gehöre der Ausbau der digitalen Infrastruktur auch auf dem Lande, Stichwort “Digitale Teilhabe via Breitband”, eGovernment zur Einsparung von Bürokratiekosten und last but not least, politische Bemühungen der Bayerischen- wie der Bundesregierung zur Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen für Europa und die USA. Letztere hielten das “digitale Genom” in den Händen und würden deutsche Bedenkenträgern in Sachen Datenschutz nur auslachen und erwidern: “You`re not ready!” Der “digitale Kiesweg” führe, im Gegensatz zur Datenautobahn, eben nicht zum Ziel, so Söder weiter.

Zu den Herausforderungen, denen sich Versicherer im Zuge der Digitalisierung zunehmend konfrontiert sehen, sagte Söder: “Die Kunden suchen heute nicht mehr die Produkte, vielmehr sei es so, dass die Produkte den Kunden suchen und auch finden.” Die digitale Umwältung komme heimlich still und leise, sei aber so revolutionär wie einst die Dampfmaschine. (vwh/ak)

Bild: Markus Söder, MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat bei seinem Eröffnungsvortrag in Coburg. (Quelle: ak)

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