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Investor fordert 500 Mio. Schadensersatz von Signal Iduna

14.12.2016 – Justiz -  Q.pictures  - pixelio.deDas Landgericht Dortmund verhandelt am morgigen Donnerstag eine Schadensersatzklage gegen die Signal Iduna. Wie der lokale Radiosender Radio 91.2 berichtet, wirft der Geschäftsführer des Adlon-Fonds dem Versicherer eine Rufmord-Kampagne vor und fordert einen Schadensersatz von mehr als 500 Mio. Euro. Die Richter sollen nun prüfen, ob die Signal Iduna überhaupt haftbar gemacht werden kann.

Der Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld wirft dem Versicherer vor, Lügen verbreitet und dessen Seriosität in Frage gestellt zu haben. Als Folge davon habe die Jagdfeld-Gruppe keine Kredite mehr erhalten und sei dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Zwar liegen die Vorwürfe bereits fünf Jahre zurück, allerdings hatte der Unternehmer erst am 23. Dezember 2014 Klage eingereicht.

Die Signal Iduna selbst wollte sich auf Anfrage von VWheute grundsätzlich nicht zum laufenden Verfahren äußern. Allerdings seien die Vorwürfe haltlos, betonte ein Unternehmenssprecher. Demnach gebe es “nicht eine einzige negative Aussage der Signal Iduna zu Herrn Jagdfeld und seinen Fonds”. Die Klage habe aus Sicht des Versicherers somit “keine Aussicht auf Erfolg”. (vwh/td)

Bildquelle: Q.pictures / pixelio.de

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