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Sicherheitsprodukte für die Industrie 4.0

13.05.2015 – sigmar-gabriel-150Eine wichtige Voraussetzung für den Wandel zur Industrie 4.0 ist die Sicherheit von Daten- und IT-Infrastruktur. Vielen Unternehmen fehlt das Vertrauen, sich auf neue IT-Prozesse einzulassen, stellt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) fest. Die Industrie sieht er als zentralen Abnehmern von Sicherheitsprodukten. “Die digitale Revolution erfordert digitale Souveränität für Deutschland und Europa”, stellt sich Bitkom-Chef Dieter Kempf ihm zur Seite.

Die Skepsis vieler Unternehmen stellt ein bedeutendes Hindernis für die Umsetzung von Cloud-Technologien dar, wie ein aktuelles Impuls-Papier aus dem Wirtschaftsministerium konstatiert. Auch digital gesteuerte und vernetzte Fertigungsprozesse würden fundamental von deren Zuverlässigkeit und Sicherheit vor Cyberattacken von außen abhängen.

“Im Bereich der IT-Sicherheit sind deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb sehr gut positioniert”, so die Position von Sigmar Gabriel. “Die Stärken der deutschen Anbieter liegen vor allem in den Bereichen Verschlüsselung, Smart Cards, Daten- und Netzwerksicherheit sowie Hochsicherheitslösungen. Deutsche Anbieter sind in der Lage, Systemlösungen anzubieten, welche sowohl die Anforderungen von Industrieanwendern als auch die der öffentlichen Verwaltung erfüllen können.”

Ein Alleinstellungsmerkmal für die deutsche IT-Branche könnte hier in der Verknüpfung von sicherer Hardware und sicherer Software liegen. Den Versicherungsschutz hat er in diesem Zusammenhang nicht angesprochen.

Sigmar Gabriel: “Unser Ziel ist es, Deutschland als digitales Wachstumsland Nummer Eins in Europa zu etablieren und eine Führungsrolle einzunehmen.”

Der Branchenverband Bitkom weist indes daraufhin, dass Europa weiterhin in 28 Teilmärkte zersplittert ist. Von den hundert global führenden IT- und Telekommunikationsunternehmen haben gerade einmal neun ihren Sitz in Europa, davon nur zwei in Deutschland. „International führende Unternehmen sind der Kern eines funktionierenden digitalen Ökosystems“, erklärt Dieter Kempf.

Eine digitale Souveränität setze an beim optimalen Schutz der Kommunikation der deutschen Wirtschaft. Darüber hinaus müsse Deutschland Europa zu seinem Heimatmarkt machen. (vwh/ku)

Bild: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) (Quelle: BMWi)

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