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Sicherheitslücke: Millionen Rentendaten unzureichend geschützt

08.05.2015 – Cyber_stockxchngLeichtes Spiel für Hacker – Millionen Rentendaten unzureichend geschützt: Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund stellen mehr als 40.000 Rechner laut ARD-Politmagazin Kontraste ein Sicherheitsrisiko dar. Die Bundesdatenschutzbeauftragte hatte dies unlängst als “nicht tolerierbares Datenschutzrisiko” bezeichnet.

Grund für die Sicherheitslücke: – Rechner sind mit dem veralteten Betriebssystem Windows XP von Microsoft ausgestattet sind. Microsoft hatte den Support für Windows XP bereits 2014 eingestellt.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund wies auf Anfrage des Magazins den Vorwurf mangelnder Datensicherheit zurück: “Die Version des Betriebssystems Windows XP, die bei der Rentenversicherung noch zum Einsatz kommt, ist um eigene Sicherheitskomponenten ergänzt worden. Darüber hinaus sind bei der Deutschen Rentenversicherung lückenlos mehrstufige Firewallsysteme sowie ein stets aktueller Virenschutz im Einsatz.” Auch soll es keine direkte Verbindung von Geräten, die weiterhin Windows XP nutzen, mit dem Internet geben.

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff warnt: “Ein weiterer Einsatz von Windows XP stellt eine erhöhte Bedrohungslage dar. Besonders bei der Verwendung dieses Betriebssystems auf einem mit dem Internet verbundenen Rechner besteht eine erhöhte Gefahr für Angriffe durch Schad- und Spionagesoftware.” (vwh/ku)

Bildquelle: stockxchng

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