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IT-Sicherheitslage: Mittelstand bevorzugtes Ziel

26.02.2015 – dieter_kempfDie IT-Sicherheitslage bleibt akut: „Deutsche Unternehmen sind zu einem attraktiven Ziel für Cybergangster und ausländische Geheimdienste geworden“, sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sind stark von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen.

“Große Unternehmen sind zwar häufiger Angriffsziel, können die Attacken aber aufgrund ihrer personellen, finanziellen und technischen Ressourcen besser abwehren”, sagt Dieter Kempf.

Vor allem innovative Mittelständler mit ihrem spezialisierten Know-how in bestimmten Märkten und Technologien wecken laut aktueller Bitkom-Umfrage bei kriminellen Hackern und Geheimdiensten Begehrlichkeiten. In der Regel haben es Cyberkriminelle auf das geistige Eigentum der Unternehmen abgesehen. Neben Patenten, Bauplänen oder Konzepten für Produkte und Dienste können auch Marketingaktionen, Kundendaten, Produktionspläne oder Mitarbeiterprofile von Interesse sein.

IT-Sicherheitsvorfälle sind indes bei fast zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Unternehmen „vor Ort“ verursacht worden (Vorjahr: 58 Prozent). Dabei handelt es sich zum Beispiel um gezielten Datenklau von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitern oder das Einschleusen mit Schadsoftware infizierter Datenträger. 40 Prozent der Unternehmen verzeichneten Angriffe auf ihre IT-Systeme über das Internet. Im vergangenen Jahr waren es erst 30 Prozent. (vwh/ku)

Bild: Bitkom-Präsident Dieter Kempf (Quelle: Bitkom)

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