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Schweiz: SVV sieht Garantiezins zu hoch angesetzt

23.10.2014 – Der gestern vom Schweizer Bundesrat festgelegte BVG-Mindestzinssatz 2015 von 1,75 Prozent ist aus Sicht des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV zu hoch. 1,25 Prozent wären laut SVV angemessen gewesen. Der Bundesrat hätte sich bei seinem Entscheid stärker an den realen Erträgen sicherer Anlagen orientieren sollen.

Der Schweizer Bundesrat hatte gestern entschieden, den Mindestzinssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge für das Jahr 2015 bei 1,75 Prozent zu belassen. Für den Schweizerischen Versicherungsverband SVV ist dieser Satz zu hoch. Eine Anpassung wäre laut SVV angezeigt gewesen – vor allem aufgrund anhaltend tiefer Renditen bei festverzinslichen Wertpapieren und der erwarteten volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten.

Der BVG-Mindestzinssatz ist für die Vorsorgeeinrichtungen eine Garantieverpflichtung und müsse für diese erreichbar bleiben. Aus Sicht der Privatassekuranz könnten deshalb bei seiner Bestimmung nur Zinssätze von risikoarmen Anlagen wie Staatsanleihen massgebend sein. Diese Zinserträge sind letztes Jahr jedoch nochmals gesunken. Zudem nehme die Wahrscheinlichkeit von Korrekturen der Aktienmärkte zu, aufgrund der gestiegenen geopolitischen Unsicherheit und wegen der jüngsten kritischen Signale in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung. (vwh)

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