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Schließung von 21 Beratungsstellen angekündigt

13.07.2015 – arzt_Tim Reckmann_pixelioDie bisherigen Betreiber sehen die unabhängige Patientenberatung vor dem Aus. Sozialverband VdK und die Verbraucherzentrale Bundesverband kritisieren, dass GKV-Spitzenverband und der Patientenbeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) beabsichtigen, diese Dienstleistung an die Duisburger Savartis zu vergeben.

62 Mio. aus der gesetzlichen und 4,4 Mio. Euro von der privaten Krankenkasse für die unabhängige Patientenberatung UPD sollen jetzt – im Rahmen einer turnusmäßigen Ausschreibung – neu verteilt werden.

„Einen negativen Beigeschmack hat diese Entscheidung auch vor dem Hintergrund, dass künftig ein privatwirtschaftliches gewinnorientiertes Unternehmen und bisheriger Dienstleister für verschiedene Krankenkassen Patientenberatung anbieten darf. Das Wort unabhängig ist nicht mehr angebracht“, so Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

21 Beratungsstellen, so die bisherigen Betreiber in einer gemeinsamen Presseerklärung, stehen vor der Schließung, zahlreiche erfahrene Berater würden nun ihren Job verlieren. (vwh/ku)

Bildquelle: Tim Reckmann/ pixelio

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