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Schärfere Kontrollen führen zu mehr D&O-Fällen

06.10.2015 – Die strengere regulatorische Kontrolle von Unternehmensorganen hat zu einem Anstieg der Haftungsrisiken einzelner Organmitglieder geführt. Die Auswirkungen des verschärften Umfeldes machen sich auch in der steigenden Anzahl von D&O-Ansprüchen bemerkbar, stellt ein von AIG mitveröffentlichter Bericht fest.

Globale Lieferketten und verschiedene Strukturen der Unternehmensorgane seien dafür verantwortlich, dass auch Rechtsstreitigkeiten komplexer werden. Anhand länderübergreifender und nationaler Fallstudien wollen AIG und Eco Da in ihrem aktuellen Report die spezifischen Risiken aufzeigen, denen die Organmitglieder in einzelnen europäischen Jurisdiktionen unterliegen.

“Die Annahme, dass ein Organmitglied nicht haftbar ist, wenn es gutgläubig gehandelt hat, hat sich geändert”, konstatiert Roger Barker Vorsitzender der Eco Da.

“Organmitglieder dürfen die sich ändernden Risiken, denen sie ausgesetzt sind, nicht unterschätzen”, sagt Mike Pryce, AIG, Head of Management Liability bei AIG. (vwh/ku)

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Grafik: Die Schwierigkeiten bei der Betrachtung von Rahmenbedingungen der Pflichten und Haftungsrisiken europäischer Manager will die “Guide to Directors‘ Duties and Liabilities” herausstellen. (Quelle: AIG / Eco Da)

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