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Schadenregulierung: GDV widerspricht Spiegel-These vom systematischen Missstand

20.07.2015 – spiegel_VersiDer Spiegel nimmt in seiner aktuellen Ausgabe die Schadenregulierung deutscher Versicherer ins Visier. Die These: Wenn es um große Summen geht, hört die Großzügigkeit in aller Regel auf. Auszahlungshindernisse würden gesucht, langjährige Prozesse durchgezogen. Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV, widerspricht in einer ausführlichen Replik.

“Die Zahlen und die Erfahrungen der Aufsichtsbehörden liefern keine Indizien für einen systematischen Missstand”, schreibt Jörg von Fürstenwerth zur These des aktuellen Spiegel-Titelreports.

Eine Umfrage des Deutschen Anwaltvereins (DAV) – der Spiegel hatte diese als Beleg angeführt – unter seinen eigenen Mitglieder, wonach sich das Regulierungsverhalten von Versicherern verschlechtert habe, greife zu kurz.

Die Zahl aller zulässigen Eingaben beim Ombudsmann führt von Fürstenwerth an dieser Stelle an: die ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr beim Ombudsmann etwa konstant geblieben.

Der Spiegel indes will seine These belegen mit Beispielen verzögerter Zahlungen sowie mit vermeintlich versicherungsnahen Sachverständigen. Die “Beweisführung” mündet über gesponserte Hochschulen in den Schilderungen einer ehemaligen Sachbearbeiterin, die Ansprüche aus Sportsgeist abgelehnt hatte.

Jörg von Fürstenwerth: “Die erhobenen Zahlen und Fakten der Branche zeigen, dass das Konfliktpotenzial zwischen Kunden und ihren Versicherern deutlich geringer ist als es teilweise öffentlich dargestellt wird.” (vwh/ku)

Bildquelle: Spiegel

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