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Riesige Studie soll bei Kampf gegen Volkskrankheiten helfen

02.07.2013 – menschen868210 Mio. Euro, 13 Universitäten, 14 beteiligte Länder mit 200.000 Patienten zwischen 20 und 69 Jahren. So lauten die Eckpunkte für eine der größten Untersuchungen zur Volksgesundheit in Europa, die Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, nun als Projekt ab heute initiiert.

Angestrebt werden Erkenntnisse zum Einfluss der Gene, der Umweltbedingungen, sowie der sozialen Hintergründe auf Volkskrankheiten. „Nur wenn wir mehr über Volkskrankheiten erfahren, können wir bessere Therapien entwickeln“, sagte Wanka der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Neben den beteiligten Ländern finanzieren die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und das Bildungsministerium die Studie. Es stellt sich die Frage, wieso das Gesundheitsministerium nicht beteiligt ist.

Beteiligt sind auch die Krankenkassen – private wie gesetzliche. Den Gesetzgeber fordern sie in diesem Zusammenhang auf, Regeln zu schaffen, die die Zulassung fragwürdiger Therapien und Medikamente unterbindet. Zukünftig müsse stets die Frage gestellt werden: „Nützt es dem Patienten oder nur der Bilanz von Gesundheitsunternehmen?“, so der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes Florian Lanz. Für die nächste Legislaturperiode fordert Lanz den Patientennutzen zu priorisieren. In der PKV denkt man ebenso, spricht aber weniger laut darüber.

Bildquelle: VVW/Archiv

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