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RGA: Ist es fünf vor zwölf für die Invaliditätsversicherung?

05.11.2014 – rga-logo-150Deutsche Lebensversicherer müssen Veränderungen im Invaliditätsmarkt äußerst risikobewusst und vorsichtig angehen. Dies war der Tenor des 2. Aktuar-Frühstücks des Lebensrückversicherers RGA im Kölner Hard Rock Café. Das sich rapide verschlechternde Invaliditätsgeschäft in Australien habe in den Bilanzen der Versicherer und Rückversicherer seit 2011 deutliche Spuren hinterlassen.

Demnach sei Australien einer der größten Invaliditätsmärkte der Welt. Seit 2011 haben sich die Ergebnisse nach Angaben der RGA zunehmend verschlechtert – vor allem bei den Gruppengeschäften. Die Gründe hierfür seien vielschichtig – angefangen von konjunkturellen Einflüsse wie die Finanzkrise das Geschäft bis hin zu immer neue Produktmerkmalen wie hohe Dynamiken und Nachversicherungsgarantien, Zusatzleistungen, lebenslange Leistungen oder mit dem Lebensalter steigende Prämien.

“Jeder Marktteilnehmer wollte seinen Anteil von dem schnell wachsenden Markt abbekommen“, sagte Klaus Mattar, Managing Director der RGA International Reinsurance in Deutschland. Die Angebote hätten sich derart übertroffen, “bis die Blase geplatzt” sei. Der deutsche Markt könne daher Lehren aus der Marktentwickung in Australien ziehen, denn auch bei den Berufsunfähigkeitsversicherungen gebe es Parallelen.

Demnach müsste die Marktübersicht im Fokus der Anbieter stehen: “Aus- und Weiterbildung, Wissensaustausch innerhalb der Unternehmen, eine vernünftige Datenkalkulation und immer ein offenes Auge für aktuelle Bewegungen und Trends seien unabdingbar”, Mattar in seinem Vortrag “Invaliditätsversicherung: fünf nach zwölf in Australien – fünf vor zwölf in Deutschland?” (vwh)

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