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Rentenaltersgrenze 67: Bürger wollen früher in Renten gehen

09.08.2013 – rentner-sportDer Anstieg der Altersgrenze für die gesetzliche Rente scheint nur wenige Rentner zu betreffen. Weniger als ein Drittel aller Neurentner muss wegen der Rente mit 67 länger arbeiten.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, dass rund 202.000 Beschäftigte im vergangenen Jahr zum geltenden Regeleintrittsalter von 65 Jahren und einem Monat in den Ruhestand gingen. Damit fallen die neuen Rentenabschläge kaum ins Gewicht. Seit vergangenem Jahr steigt die Altersgrenze für die gesetzliche Rente für alle ab 1947 Geborenen monatsweise an. Wer vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter aufhört zu arbeiten, muss 0,3 Prozent Abschlag pro Monat in Kauf nehmen.
Die Rente mit 67 stößt einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK zufolge bei den meisten Deutschen auf wenig Gegenliebe. Etwa 87 Prozent der Bürger würden am liebsten aufhören zu arbeiten, bevor sie 65 Jahre alt sind. Lediglich sieben Prozent können sich hingegen vorstellen, bis zur künftig vorgesehenen Altersgrenze von 67 Jahren erwerbstätig zu sein.

Foto: Keine großen Sprünge mit dieser Rente (Quelle: fotolia/Johann Falk)

Link: Frankfurter Allgemeine Zeitung

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