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Renten werden leicht angepasst

21.03.2014 – renteDie Renten werden zum 1. Juli in den alten Bundesländern um 1,67 Prozent und in den neuen Bundesländern um 2,53 Prozent angehoben. Dabei muss nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) berücksichtigt werden, dass die Rentner in den alten Bundesländern letztmalig einen Abschlag hinnehmen müssen, um die in der Rezession unterbliebenen Rentenkürzungen auszugleichen.

Ohne diesen Sondereffekt wären die Renten im Westen um 2,13 Prozent angehoben worden. Die Rentenanpassungen folgen im Prinzip der Lohnentwicklung. „Dieses System ist und bleibt generationengerecht“, erklärte Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) in Berlin. Die jetzt feststehende Rentenanpassung sei eine gute Nachricht für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Nach den Angaben des Ministeriums wurde für die alten Bundesländer vom Statistischen Bundesamt eine relevante Lohnsteigerung von 1,38 Prozent und für die neuen Länder eine von 1,78 Prozent bei den Berechnungen unterstellt. Im Ergebnis steigt der Wert eines Rentenentgeltpunkts im Westen auf 28,61 (28,14) Euro und im Osten auf 26,39 (25,74) Euro. Der Rentenwert in den neuen Bundesländern erreicht dann 92,2 (91,5) Prozent der alten Länder. (brs)

Foto: Im Osten steigen die Renten mehr als im Westen – laut Sozialministerin Nahles dieses Jahr zum letzten Mal. (Quelle: vwh)

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