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Rente: Beseitigung der Ungleichheit nicht trivial

09.12.2015 – Pimpertz_Jochen“Die Unterscheidung zwischen Ost- und Westrenten ist nicht mehr zeitgemäß”, sagt IW-Forscher Jochen Pimpertz. “So offenkundig die Ungleichbehandlung auch ist, sie zu beseitigen, ist alles andere als trivial.” Wer den Rentenwert Ost anheben möchte, müsse auf eine Hochwertung ostdeutscher Verdienste verzichten.

“Denn nicht alle Menschen haben denselben Durchschnittsverdienst, im Osten sind die Löhne niedriger als im Westen”, erklärt Jochen Pimpertz. “Deswegen wird auch die Beitragszahlung in den neuen Bundesländern höher bewertet, Arbeitnehmer erhalten hier für die gleiche Leistung mehr Entgeltpunkte. Ein ostdeutscher Arbeitnehmer, der mehr als im ostdeutschen aber weniger als im westdeutschen Durchschnitt verdient, kann deshalb mehr als einen Entgeltpunkt für seine in diesem Jahr gezahlten Beiträge erzielen.” (vwh/ku)

Bild: Jochen Pimpertz, Leiter Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung, Institut für Wirtschaft Köln. (Quelle: IW Köln)

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