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“Regulierung der Fondsbranche geht ungebremst weiter”

05.02.2015 – Die rechtlichen Anforderungen an die Informationsgestaltung sind derart detailliert, dass sie kaum noch Raum für die Berücksichtigung von Produktspezifika lassen. Zudem dürften die Anforderungen an die Vermeidung von Interessenkonflikten weiter wachsen. Provisionen für den Vertrieb werden noch mehr von der Aufsicht in den Blick genommen werden, sagen Frank Eggers und Frank Zingel von der Kanzlei lindenpartners.

Wesentliche Anlegerinformationen müssen daher künftig so gestaltet werden, dass ein Vergleich so unterschiedlicher Finanzprodukte wie Versicherungen, Zertifikate und geschlossener Fonds möglich ist.

So geht die Regulierung der Fondsbranche und anderer Anbieter von Finanzprodukten aus Sicht der Experten ungebremst weiter. Eine Ruhepause gebe es auch nach der Implementierung des Kapitalanlagegesetzbuches kaum. Die maßgeblichen Stichworte hierzu lauten: PRIIPs-Verordnung, MiFID II/MiFIR und Kleinanlegerschutzgesetz.

Demnach ziele die Regulierung darauf ab, “bereits früh im Vertriebsprozess sicher zu stellen, dass nur solche Anleger ein Finanzprodukt angeboten bekommen, für die es geeignet ist”, konstatierten Eggers und Zingel.

Frank Eggers und Frank Zingel sind Partner der Berliner Kanzlei lindenpartners. Auf dem bsi Summit 2015 referierten sie unter dem Titel “Nach der Regulierung ist vor der Regulierung” über die neuen gesetzlichen Anforderungen an den Vertrieb von Investmentvermögen und anderer Finanzprodukte wie Versicherungen und Zertifikate, (vwh/td)

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