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Reguliert: Als die große Flut kam

07.11.2014 – flut-foerster-150Bei Hochwasser können die betroffenen Menschen in Deutschland meist auf eine solidarische, großzügig spendende Öffentlichkeit zählen. Manchmal versprechen auch Politiker schnelle und unbürokratische Hilfen. Doch bis die bei den Geschädigten eintreffen vergehen doch meist viele Tage und Wochen. Welche Rolle Versicherer und ihre Vertreter vor Ort dabei spielen können, zeigt dieser Fall, den VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte von der Allianz berichten kann.

Den 3. Juni 2013, wird die Familie C. in der Kleinstadt Calbe nie vergessen. Das Wasser der über die Ufer getretenen Saale kam mit Brachialgewalt. In Sekunden war der Hof überschwemmt. Die provisorisch um das Haus errichteten Dämme brachen im Nu. Schließlich lief der Keller voll, Strom und Heizung fielen aus. Im nicht unterkellerten Wohnzimmer brach der Fußboden ein. Ohnmächtig schauen die Bewohner zu, wie die Saaleflut den Untergrund fortspült. Die ganze Familie steht unter Schock. Nachts um 23 Uhr wird der Familie endgültig klar: Das ist der Notstand. Mutter Birgit und die beiden Töchter Sara und Alexa suchen Zuflucht bei den Schwiegereltern. Vater Heino C. versucht weiter zu retten, was zu retten ist.

Familie C. ist beileibe nicht die einzige, die es trifft. In diesem Sommer 2013 bekommen Tausende Menschen an Elbe, Saale und Donau die archaische Kraft des Wassers zu spüren. Allianz Vertreter V. ist wie viele seiner Kollegen sofort vor Ort und informiert sich, welche Straßen vom Hochwasser betroffen sind, sucht die Namen der Kunden heraus und macht sich zu ihnen auf den Weg, um seine Hilfe anzubieten. Den Schaden von 89.000 Euro an Brinks Haus reguliert die Allianz schnell und unbürokratisch, schon nach einer Woche ist das Geld auf Brinks Konto eingetroffen. 29.000 Euro entfallen auf den Gebäudeschaden, 10.000 Euro auf den Hausrat. Den Löwenanteil von 50.000 Euro an dem Schaden aber macht die neue Bodenplatte für das Wohnzimmer aus. „In einer solchen Situation bist du ganz schnell überfordert“, erinnert sich C. an die Tage des Hochwassers. Und ist heute noch erleichtert über Allianz an seiner Seite. (wo)

Bild: Extremsituation Hochwasser, wie hier an den Ufern der Flüsse in Ostdeutschland 2013. (Quelle: vwh)

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