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“Regulatorischen Welpenschutz für Fintechs beenden”

13.11.2015 – Georg Fahrenschon - quelle DSGV“Der regulatorische Welpenschutz für Fintechs sollte beendet werden”, fordert Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Wer gleiche Dienste anbiete, müsse sich auch den gleichen Regelungen unterwerfen, sagte er bei einem Fachgespräch im Bundesausschuss Digitale Agenda. Gebraucht würden identische Bedingungen für alle Marktteilnehmer.

Fahrenschon erklärte, dass die Datenhoheit der Kunden nicht angegriffen werden dürfe. Seiner Ansicht nach sollte sich der Standort Europa beim Datenschutz positiv vom Standort USA abheben.

Dieser Auffassung widersprach Stephan Czajkowski von der Fidor Bank. Fintechs würden durch die deutsche Gesetzgebung behindert. Als Beispiel verwies er auf eine EU-Richtlinie, die das Ziel habe, den Kontowechsel zu erleichtern. Die geplante deutsche Umsetzung sehe jedoch für die Kündigung die Schriftform vor. “Innovationsbremse”, nannte er eine solche Festlegung in Zeiten, in denen sämtliche Bankgeschäfte über das Handy abgewickelt werden könnten.

Auch der Unternehmensberater Dirk Elsner sieht keinen verstärkten Regulierungsbedarf für Fintechs. Aus seiner Sicht sind viele Regulierungsmaßnahem im Finanzbereich nicht zielgerichtet. Andreas Krautscheid vom Bundesverband deutscher Banken indes unterstützte die Position von Fahrenschon. (vwh/ku)

Bild: Georg Fahrenschon Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. (Quelle: DSGV)

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