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Rechtsunsicherheit in der Managerhaftpflicht beseitigt

15.04.2016 – D&O_GDVWenn der versicherte Manager im D&O-Schadenfall den Freistellungsanspruch an sein geschädigtes Unternehmen abtritt, stellt dies keinen Grund für den Versicherer dar, die Zahlung zu verweigern. Das hat jetzt der BGH entschieden, wie die Anwaltskanzlei Wilhelm berichtet, die sich seit Jahren für diese Auslegung eingesetzt hat.

In den zwei bei Wilhelm bearbeiteten Fällen hatten Gesellschaften ihre aktuellen Geschäftsführer wegen unterschiedlicher Pflichtverletzungen auf Schadenersatz in Anspruch genommen. Die Geschäftsführer als versicherte Personen traten daraufhin ihren Freistellungsanspruch aus der D&O-Versicherung an die jeweilige Gesellschaft als Versicherungsnehmerin ab.

Der Versicherer lehnte in beiden Fällen eine Deckung ab. Es mangele an der ernsthaften Absicht der jeweiligen Versicherungsnehmerin, ihren gegenwärtigen Geschäftsführer tatsächlich auf Schadenersatz in Anspruch zu nehmen. Außerdem sei die Abtretung nicht zulässig.

Die Entscheidung des BGH ist richtungweisend für die D&O-Versicherung. Sie beseitigt Rechtsunsicherheiten aus der Vorinstanz, wie die Wilhelm Rechtsanwälte in einem VWheute vorliegenden Statement ausführen. (vwh/ku)

Bildquelle: GDV

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