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“Putins Banker” verlangt zehn Mrd. Dollar

23.09.2015 – Wladimir Putin Russland - quelle kremlin.ruEinst gehörte er zu den reichsten Männern Russlands und war früher wegen seiner guten Kontakte zum Kreml auch unter dem Beinamen “Putins Banker” bekannt. Nun will der russische Oligarch Sergej Pugatschow einem Agenturbericht zufolge die russische Regierung auf mehr als zehn Mrd. US-Dollar Schadenersatz verklagen. Das Urteil fällt ein Gericht, das bereits eine viel höhere Milliardenstrafe gegen Russland verhängte.

1999 half er Wladimir Putin beim Aufstieg ins Präsidentenamt – bis die Finanzkrise 2008 beide entzweite. Jetzt will Sergej Pugatschow mehr als zehn Mrd. US-Dollar Entschädigung von der russischen Regierung.

Der Vorwurf: Kreml-Schergen hätten sein Geschäftsimperium um die International Industrial Bank zugrunde gerichtet – um sich dann die Filetstücke seines Imperiums einzuverleiben. Pugatschows Forderungen erinnern an den Fall des Oligarchen Michail Chodorkowskij. Der Ständige Schiedsgerichtshof hatte die russische Regierung dazu verurteilt, die Eigner von Chodorkowskijs früherer Firma Yukos mit 50 Mrd. US-Dollar zu entschädigen, weil die Zerschlagung des Konzerns aus politischen Gründen erfolgte.

Auch Pugatschow plant den Weg zum Ständigen Schiedsgerichtshof in Den Haag. Eine offizielle Reaktion des Kremls blieb zunächst aus. (vwh/dg)

Bild: Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin (Quelle: kremlin.ru)

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