Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

“Präsidenten-Kanzlerin” punktet mit Sympathie und Führungskraft

03.09.2013 – Guellner-KleinEin überwiegend negatives Image attestierte Demoskop Manfred Güllner, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Interview mit Versicherungswirtschaft. Nach dem TV-Duell am Sonntagabend mit Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) sieht Güllner keinen klaren Sieger des Schlagabtauschs.

Die Zuschauer seien in ihrer jeweiligen Präferenz, die sie schon vor dem TV-Duell hatten, bestätigt worden. “Allerdings wurde Merkel bei wichtigen Beurteilungskriterien wie Sympatie oder Führungskraft deutlich besser bewertet als Steinbrück”, resümiert Manfred Güllner auf Nachfrage von VW-heute. In der gestern erschienen Ausgabe von Versicherungswirtschaft prognostizierte der Meinungsforscher bereits einen Wahlsieg von Angela Merkel, da es trotz aller punktuellen Unzufriedenheit mit der Bundesregierung keine Wechselstimmung im Land gebe. Merkel habe es geschafft, sich in Zeiten der Großen Koalition als über dem Zank der Parteien stehende “Präsidenten-Kanzlerin”  zu positionieren.

Auch nach dem TV-Duell sieht Güllner keine klare Trendwende in der Wählergunst. Die Zuschauer trauten Peer Steinbrück zwar vor allem zu, eher für soziale Gerechtigkeit einzutreten. “Ob bei dieser ausgeglichenen Wertung die SPD wie früher bei Schröder in der Schlussphase des Wahlkampfs neue Wähler gewinnen kann, bleibt abzuwarten”, sagt der Forsa-Chef.

Foto: Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner bewertet das TV-Duell. (Quelle: Forsa)

Link: Versicherungswirtschaft

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten